Die interessantesten Orte unserer Reisen...........

Schiffswracks in der Namib - Schätze in der ältesten Wüste der Welt

Nein, es handelt sich nicht um eine Fata Morgana in der Wüste, sondern tatsächlich um ein Schiffswrack. Es handelt sich bei dem gestrandeten Schiff um die “Eduard Bohlen”, ein Dampfer der Woermann-Linie, welcher 1909 an der Küste vom heutigen Namibia strandete.
Eduard Bohlen Eduard Bohlen Wrack der Eduard Bohlen aus der Luft Wrack der Eduard Bohlen aus der Luft
Das Wrack der Eduard Bohlen, heute 800 m von der Küste entfernt in der Wüste.

Bis zum Jahr 1896 war die Schiffsverbindung zwischen Deutschland und dem Schutzgebiet Südwestafrika fast ausschliesslich in englischen Händen auf der Route Inselreich Kurs Kapstadt. Ab Capetown wurden mit einem kleinen britischen Küstendampfer Post und Passagiere auf die Reise nach Walvis Bay Tiefseehafen (Britische Enklave) verschifft, geographisch umgeben vom deutschen Hoheitsgebiet mit Swakopmund in unmittelbarer Nachbarschaft.

Link zum Film

mehr erfahren

 

alter Siedlertrack in der Namib Eduard Bohlen
Die Küste entfernt sich jährlich um 10 m vom Wrack.

Nebel, heftige Brandung und eine unberechenbare Strömung – der Benguelastrom – machen die Küste von jeher gefährlich für die Seefahrt, aber auch für die früher hier in großer Zahl vorbeiziehenden Wale. Etliche Wracks am Strand und zahlreiche Knochen gestrandeter Wale legen davon Zeugnis ab. Schiffbrüchige, die hier anlandeten, hatten in der Wüste keine Überlebenschance – daher der Name "Skelettküste".

Quelle: Wikipedia

Waschen mit Butter und Erde - die Himbas - das Naturvolk in Namibia.

Bei den Himbas im Kaokofeld Bei den Himbas im Kaokofeld Bei den Himbas im Kaokofeld Fech Fech im Kaokofeld
bekleidet lediglich mit knappen Lendenschurzen aus Kalbsleder und Fell

Ihre Bekleidung – sowohl die der Männer wie die der Frauen – beschränkt sich auf den ersten Blick auf knappe Lendenschurze aus Kalbsleder und Fell und gelegentlich selbst angefertigte Sandalen (aus Autoreifen!). Viel größere Bedeutung haben bei ihnen Haartracht und Schmuck, für deren Komplexität lange nur Völkerkundler einen Blick hatten.

mehr erfahren 

Bei den Himbas im Kaokofeld Bei den Himbas im Kaokofeld
die rote Hautfarbe ist eine Mischung von Butterfett und Eisenoxydocker

Besonders auffällig ist die fettige Creme, mit der sich Männer wie Frauen einreiben. Sie verleiht ihnen nicht nur eine rote Hautfarbe, sondern schützt auch vor dem extrem heißen und trockenen Klima des Kaokovelds und vor Stechmücken. Sie besteht aus Butterfett und Ockerfarbe. Der färbende Bestandteil im natürlichen roten Ocker ist das Eisenoxid, dazu kommt das aromatische Harz des Omuzumba-Strauches.

 

Im Cyclone auf der Canning Stock Route im Outeback Australiens
Canning Stock Route mitten im Cyclone Beginn der Canning Stock Route Carnegie Station - Piste nach dem Cyclone Canning Stock Route mitten im Cyclone
Canning Stock Route - 2000 km durch die Grand Sandy Dessert

Die Canning Stock Route ist ein alter Herdenweg in Western Australia, der beim Viehtrieb von Rindern genutzt wurde. Heute gilt sie als eine der härtesten und abgelegensten Outbackpisten Australiens. Mit rund 2.000 Kilometern Länge ist sie auch die längste Outbackpiste. 1968 wurde die Canning Stock Route zum ersten Mal in ihrer gesamten Länge von einem Geländewagen befahren. Dies legte den Grundstein für die heutige Attraktivität der Strecke bei Abenteurern und Off-Road Fans.

mehr erfahren  

im outback nach einem Bushfeuer Aboriginals
von Wiluna nach Halls Creek auf der alter Viehtreiberroute

 Erst ab 1930 wurde die Strecke regelmäßig ihrer eigentlichen Bestimmung entsprechend genutzt und große Rinderherden durch die Wüste getrieben. 1968 wurde die Canning Stock Route zum ersten Mal in ihrer gesamten Länge von einem Geländewagen befahren. Dies legte den Grundstein für die heutige Attraktivität der Strecke bei Abenteurern und Off-Road Fans.

100 Jahre alte Geisterstädte deutscher Diamantensucher in der Namibwüste

Friedhof der Diamantensucher off road im Sperrgebiet
100 Jahre alter Friedhof der Diamantensucher in der Namib
Im Diamantensperrgebiet fand der Gehilfe August Stauchs 1908 beim Bau der Lüderitz-Eisenbahnstrecke zufällig Diamanten. Es gründeten sich einige deutsche Diamantengesellschaften, die das Fundgebiet parzellierten und einem geordneten Diamantenabbau zuführten. In dieser Zeit entstanden solche skurrilen Siedlungen wie Kolmanskuppe oder Elisabethbucht, die heute nur noch als Geisterstädte zu bewundern sind.
Diamandensiedlung im Sperrgebiet bei Elisabethbucht Diamandensiedlung im Sperrgebiet bei Elisabethbucht Geisterstadt im Sperrgebiet bei Elisabethbucht Friedhof deutscher Diamantensucher
versandete Geisterstädte bei Lüderitz

1920 hielt man die Diamantenlager für erschöpft und veräußerte sie an Ernst Oppenheimer, den Gründer der sogenannten "Consolidated Diamond Mines of South West Africa". Diese Gesellschaft, die später von der De Beers-Gruppe übernommen wurde, perfektionierte die Diamantengewinnung und dehnte sie weit über das ursprüngliche Fundgebiet nach Norden und vor allem nach Süden aus. Zum Schutz vor einer unlizenzierten, unkontrollierten Diamantengewinnung wurde das gesamte Gebiet zum Sperrgebiet erklärt. Nur die Stadt Lüderitz und die zu ihr führende Straße wurden für den allgemeinen Verkehr freigegeben.

mehr erfahren