Abenteuer Canning Stock Route - "You know what a Cyclone is?"

 

Die Canning Stock Route ist ein alter Herdenweg in Western Australia, der beim Viehtrieb von Rindern genutzt wurde. Heute gilt sie als eine der härtesten und abgelegensten Outbackpisten Australiens. Mit rund 2.000 Kilometern Länge ist sie auch die längste Outbackpiste. 1968 wurde die Canning Stock Route zum ersten Mal in ihrer gesamten Länge von einem Geländewagen befahren. Dies legte den Grundstein für die heutige Attraktivität der Strecke bei Abenteurern und Off-Road Fans.

Salzpfanne in der Wüste
Canning Stock Route Well 33 Canning Stock Route vor dem Cyclone Canning Stock Route mitten im Cyclone kochen, braten, schnitzen, frieren Carnegie Station - Piste nach dem Cyclone Carnegie Station - Abendstimmung Ausis live Aboriginals Strasseninfo bei Wiluna Beginn der Canning Stock Route

 

700 Kilometer - von Wiluna nach Carnegie Station.

Die Route führt durch zwei Wüsten, es müssen rund 1.000 Dünen überquert werden und je nach Reisezeit herrschen Temperaturen von 45 Grad Celsius und mehr. Aus diesem Grund wird empfohlen, die Strecke nur während des Wintermonate zu befahren. Die Strecke sollte nur mit Allradfahrzeugen, am besten in einem Konvoi befahren werden.

Vor einer Nutzung der Strecke ist sorgfältige Planung angeraten, denn unterwegs gibt es nur wenige ausgewählte Versorgungspunkte. Während früher lediglich an einer Stelle Treibstoff aus zuvor angelieferten Fässern von Hand umgepumpt werden konnte, existiert seit einigen Jahren immerhin zusätzlich eine Tankstelle. Für beide Tankmöglichkeiten muss der Treibstoff vorbestellt werden.

 

Nachtetappe
Carnegie Station - Morgen nach dem Cyclone Carnegie Station - die giftigsten aller Schlangen Carnegie Station - Abendstimmung Carnegie Station Canning Stock Route Well 33 Carnegie Station - Abendstimmung

 

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts suchten die Rinderzüchter in der Kimberley Region nach einem schnellen und direkten Weg, ihre Rinder in die Region um Perth bringen zu können. Alfred Canning legte in den Jahren 1906 bis 1910 die Strecke durch die Wüste fest. Deren Verlauf orientiert sich an den 52 Brunnen, welche an der Strecke errichtet wurden. Um diese Brunnen bauen zu können, hielt Canning einige Aborigines gefangen und zwang sie durch Folter, ihm die Lage natürlicher Wasserlöcher bekannt zu geben.

In den darauffolgenden Jahren wurde die Strecke nur wenig genutzt, was an deren schlechtem Zustand, aber auch an Überfällen durch Aborigines lag. Erst ab 1930 wurde die Strecke regelmäßig ihrer eigentlichen Bestimmung entsprechend genutzt und große Rinderherden durch die Wüste getrieben.

 

Cyclone in der Wueste
Canning Stock Route Ede, Götz und Sten Gewitterstimmung vor dem Cyclone Vor dem Cyclone Outback Canning Stock Route mitten im Cyclone Carnegie Station - Piste nach dem Cyclone Canning Stock Route mitten im Cyclone Canning Stock Route vor dem Cyclone

 

Die Piste führt durch sehr ablegenes Gelände. Der Zustand variiert dabei von steinig bis sandig mit „Wellblech“, Spurrinnen, Auswaschungen und manchmal Schlamm. Wegen ihrer Abgeschiedenenheit benötigen Reisende ausreichend Wasser, Essen und Treibstoff. Die längste Strecke ohne Tankstelle zwischen Warburton und Carnegie Station beträgt 489 Kilometer.

nach dem Cyclone
Canning Stock Route Hotel in Wiluna - Eintritt nur mit sauberer Kleidung!? Canning Stock Route - Well 1 Canning Stock Route Kennedy Creck Abendstimmung auf der Canning Stock Route Ede, Sten und Götz und die Canning Stock Route Canning Stock Route Ede und Sten in Australien im outback nach einem Bushfeuer Free Coffee for Drivers am Strand von Perth Gunbarrel Highway bei Carnegie Station