Libyen - zu den Felszeichnungen im Akakus

Libyen - fünf mal größer als Deutschland aber nur 5,9 Millionen Einwohner

85% des Landes sind Wüste - es gilt als das reichste Land Afrikas
Offroad Wüstenfahrt durch die Sahara in Libyen

 

Unsere Route Jena, Genua, Tunis führte 24 Stunden mit der Fähre "Cartage" über das Mittelmeer. Von Tunis - das übliche Chaos bei der Zollabfertigung- ging es weiter Richtung Libysche Grenze in die ersten Dünen. Die Sahara ist also näher als man allgemein denkt. In 4 Tagen ist man mitten in den Dünen. Von dort ging es 1500 Kilometer quer durch den Sand zum den Höhlenzeichnungen des Akakusgebirges. Insgesamt sind wir in den 3 Wochen ca. 8.000 km gefahren.

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Libyen ist nach dem Sudan, nach Algerien und der Demokratischen Republik Kongo das viertgrößte Land des afrikanischen Kontinents.

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Insgesamt werden gut 85 % der Landesfläche von der Sahara eingenommen. Nur rund zwei Prozent der Fläche sind landwirtschaftlich nutzbar. Libyen ist eines der wenigen Länder der Welt, in denen es keinen einzigen ständigen Fluss gibt. Es verfügt lediglich über so genannte Wadis, die aber nur nach starken Regenfällen vorübergehend Wasser führen.

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Die Felszeichnungen im libyschen Teil des Tadrart sind 1985 in die UNESCO Liste des Welterbes aufgenommen worden. Sie wurden 1850 von dem deutschen Afrikaforscher Heinrich Barth entdeckt und erstmals gedeutet. Seit 1955 wurden Hunderte von Felsritzungen und Tausende von Zeichnungen durch italienische und libysche Archäologen katalogiesiert.

10.000 Jahre alte Felszeichnungen im Akakus

 

Ihre Entstehungszeit erstreckt sich vom Pleistozän (12.000 bis 8.000 v. Chr.) bis in das erste Jahrhundert nach Christus. An den abgebildeten Szenen lassen sich sowohl die Entwicklung der menschlichen Gesellschaft als auch die allmählichen Klimaveränderungen von einer Savannenlandschaft über Zeiten mit einem feuchteren Klima bis zur heutigen Wüste verfolgen.

 

10.000 Jahre alte Felszeichnungen im Akakus 10.000 Jahre alte Felszeichnungen im Akakus 10.000 Jahre alte Felszeichnungen im Akakus

 

Bereits die zahlreichen, bis in vorneolithische Zeiten der Jäger und Sammler reichenden Felsgravuren und Felszeichnungen der Libyschen Wüste zeigen, dass dort, wo sich heute eine menschenfeindliche Einöde erstreckt, lange und immer wieder Menschen gelebt und sich kulturell geäußert haben.

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Eingebettet in die Sanddünen liegen die Mandara-Seen wie Juwelen im Gebiet der Um al Maa (in der Nähe von Germa). Abhängig vom Grundwasserspiegel bilden sich hier zahlreiche kleinere Seen und bilden eine Oasenlandschaft. Der Anblick ist eine Augenweide und wirkt tatsächlich wie eine Fata Morgana. Die Seen werden teilweise von heißen Quellen gespeist. Dem Schwimmen bereitet dies jedoch keinen Abbruch, wenn man nicht zu empfindlich bezüglich der Mücken und des Salzgehaltes ist.

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EdeundSten in der Sahara in Libyen

 

Leptis Magna befindet sich etwa 120 km östlich von Tripolis (bei al-Choms). Innerhalb der großen Ruinenstätte sind der severische Triumphbogen, die Thermen, das alte und neue Forum und das Theater aus römischer Zeit sehenswert. Auf der gegenüber liegenden Seite der Wadi Lebdah liegen das sehr gut erhaltene und wieder hergestellte Amphitheater und der direkt am Meer liegende Circus. Es handelt sich um die größte erhaltene antike Stadt der Welt. 1911/1912 begannen die Ausgrabungen unter italienischer Leitung. In dieser Zeit wurde auch der severische Triumphbogen rekonstruiert. 1982 wurde Leptis Magna von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Nur 5% der Stadtfläche wurden bisher ausgegraben. Aufgrund der ungünstigen Winde, die aus der Wüste heiß und trocken und vom Meer feucht und salzig über die Stadt wehen, zersetzen sich die freigelegten Teile der Stadt jedoch, weshalb es Stimmen gegen das weitere Ausgraben der Stadt gibt.

 Quelle: Wikipedia

 

 

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