Von Skeleton Coste über Etoshapark zu den Himbas

Namibia - das dünnbesiedelste Land der Welt, dreimal so groß wie Deutschland.

Die C34 Strasse führt von Swakopmund aus an der Küste entlang nach Norden in die sogenannte "National West Coast Tourist Recreation Area". Sie ist besonders bei Anglern beliebt. Die Landschaft wirkt relativ monoton. Häufig ist es neblig, die Strasse rutschig und nicht ungefährlich.

Naßhörner im Etosha Nationalpark

 

61 Kilometer weiter nördlich liegt das Cape Cross. Der portugiesische Seefahrer Diego Cão landete hier 1486 als erster Europäer und errichtete ein Padrao (Kreuz) zu Ehren des portugiesischen Königs. Am Kreuzkap gibt es eine eine riesige Robbenkolonie mit zeitweise bis zu 100.000 Zwergpelzrobben.

Hai am Haken - Skeleton Coste Skeleton Coste Eingang zur Sceleton Coste Kaokofeld Reifenpanne an der Skeleton Coste mal wieder Panne

 

Das Kaokofeld ist eines der am wenigsten besiedelten Landstriche Namibias. Hier leben die Himbas, halbsesshafte Nomaden, die wenig bekleidet sind und sich mit einer Mischung aus Rotholzpulver und Butter einreiben.

Die Bekleidung der Himbas – sowohl die der Männer als auch die der Frauen – beschränkt sich auf den ersten Blick auf knappe Lendenschurze aus Kalbsleder und Fell und gelegentlich selbst angefertigte Sandalen (aus Autoreifen!). Viel größere Bedeutung haben bei ihnen Haartracht und Schmuck, für deren Komplexität lange nur Völkerkundler einen Blick hatten.

Besonders auffällig ist die fettige Creme, mit der sich Männer wie Frauen einreiben. Sie verleiht ihnen nicht nur eine rote Hautfarbe, sondern schützt auch vor dem extrem heißen und trockenen Klima des Kaokovelds. Sie besteht aus Butterfett und Ockerfarbe. Der färbende Bestandteil im natürlichen roten Ocker ist das Eisenoxid, dazu kommt das aromatische Harz des Omuzumba-Strauches.

Die Frisuren bezeugen den sozialen Stand eines Gemeinschaftsmitglieds. Mädchen tragen ihr Haar vor der Pubertät in langen, mit Perlenschnüren verzierten und ins Gesicht fallenden Fransen. Zu zwei zur Stirn gerichteten Zöpfen hingegen verheiratete Männer. In überschulterlangen, gedrehten und mit Ocker eingeriebenen Flechten, aus dem Gesicht gekämmt und mit Fellhaube geschmückt, präsentieren sich verheiratete Frauen. Trauernde tragen das Haar ungekämmt und offen. Männer tragen zumeist ein schwarzes Kopftuch, auf das sie nur bei großer Trauer verzichten.

 

Himbas im Kaokofeld
Bei den Himbas im Kaokofeld Bei den Himbas im Kaokofeld Bei den Himbas im Kaokofeld Bei den Himbas im Kaokofeld Bei den Himbas im Kaokofeld Hererofrau vor dem Gewitter Kaokofeld Hererofrauen Bei den Himbas im Kaokofeld Kaokofeld Kaokofeld Schlachtung in Opuwo Bei den Himbas im Kaokofeld Kaokofeld Kaokofeld Kaokofeld Kaokofeld Kaokofeld Kaokofeld Fech Fech im Kaokofeld Fech Fech im Kaokofeld Termitenbau Bei den Himbas im Kaokofeld Bei den Himbas im Kaokofeld Bei den Himbas im Kaokofeld Bei den Himbas im Kaokofeld Bei den Himbas im Kaokofeld Bei den Himbas im Kaokofeld

 

In besonders guten Regenjahren läuft die Etosha-Pfanne etwa 10 cm hoch voll und lockt dann tausende Wasservögel an, die hier auch brüten. Das Wasser speist in guten Regenjahren auch einige Nebenflüsse des Kunene, darunter den Ekuma und den Oshigambo in Nordosten und den Omuramba Ovambo im Osten. Der durchschnittliche Niederschlag beträgt von November – Februar ca. 410 – 440 mm. Das Wasser hat dann einen doppelt so hohen Salzgehalt wie Meerwasser. Es gibt im Park keine fließenden Gewässer und die Tiere sind die meiste Zeit des Jahres auf die natürlichen und künstlichen Wasserstellen angewiesen. Gegen Ende der Trockenheit sind viele der natürlichen Wasserstellen versiegt und es sammelt sich mehr Wild an den künstlichen Wasserstellen.

Am 22. März 1907 erklärte der Gouverneur von Deutsch-Südwestafrika, Friedrich von Lindequist, 99.526 km² des heutigen Namibia zum Naturschutzgebiet (Game Reserve 2), nachdem der ehemals reiche Wildbestand durch Wilderei und bedenkenlose Großwildjagd bis an den Rand der Ausrottung reduziert und damit die Fleischversorgung der Bevölkerung ernsthaft gefährdet worden war. Das Schutzgebiet erstreckte sich über drei Gebiete. Das erste lag ungefähr im Norden von Grootfontein, das zweite Gebiet schloss den heutigen Park mit der Etosha-Pfanne, den größten Teil des Kaokolandes, und das Damaralandes im Norden ein und erstreckte sich damit bis zur Skelettküste und zum Kunene. Das dritte Gebiet erstreckte sich über weite Teile der Namib im Süden.

Quelle: Wikipedia

Gewitterhimmel in Namibia
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