Vom Diamantensperrgebiet über das Richtersfeld zum Cape Agulhas in Südafrika

Das Diamantensperrgebiet bei Lüderitz hat eine Gesamtfläche von 26.000 km² - größer als Mecklenburg Vorpommern.

Lüderitz liegt an einer der wenigen natürlichen Buchten der ansonsten unwirtlichen, durch die Namib geprägten Wüste der Diamantenküste. Der Bremer Tabakhändler Adolf Lüderitz landete 1883 in Angra Pequena und nannte es Lüderitzbucht. Durch seinen Mitarbeiter und Teilhaber Heinrich Vogelsang handelte er dem Orlam-Führer Josef Frederiks ein zirka 40 Meilen langes und 20 Meilen tiefes Landstück ab, um darauf einen Handelsposten zu errichten. Frederiks erhielt 100 Goldpfund sowie 250 Gewehre für das nach seiner Ansicht zirka 70 × 35 Kilometer große Gebiet. Nach Vertragsabschluss wurde dem Verkäufer klargemacht, dass es sich nicht um englische Meilen (zirka 1,6 Kilometer), sondern selbstverständlich um preußische Meilen zu 7,5 Kilometer handelte und er damit den Großteil seines Stammesgebietes von 300 × 150 Kilometer verkauft hatte. Dieser Handel ging als „Meilenschwindel“ in die Annalen ein.

Fotoprojekt in Kolmanskuppe/ Namibia

 

Der Fischriver-Canyon im Ai-ǀAis Richtersveld Transfontier Park liegt im südlichen Namibia und ist mit etwa 160 km Länge, bis zu 27 km Breite und bis zu 550 Meter Tiefe vom Fischfluss ausgewaschenen Flussbett der größte Canyon Afrikas und gilt nach dem Grand Canyon als zweitgrößter Canyon der Erde.

 

 

Fishrivercanyon Fishrivercanyon Off Road Kuisib Sandsturm bei Lüderitz Sundowner in Namibia Farm am Kuisipcanyon Pad bei Helmeringhausen Projekt EDEundSTEN Soldatenfriedhof bei Ais Südafrika Autowrack bei Aus alte Strassenschilder Autowrack mit Köcherbaum bei Seeheim Pad bei Helmeringhausen Farm am Kuisipcanyon Farm am Kuisipcanyon Köcherbäume bei Lüderitz in Namibia Richtersfeld Südafrika Lüderitz Lodge am Fishrivercanyon bei Seeheim Farm am Kuisipcanyon bei Aus Autowrack bei Aus Lodge bei Ai Ais bei Ai Ais bei Ai Ais Geisterschiff im Atlantik Lüderitz Lüderitz bei Seeheim

 

Im Diamantensperrgebiet bei Lüderitz in Namibia fand der Gehilfe August Stauchs 1908 beim Bau der Lüderitz-Eisenbahnstrecke Diamanten. Es gründeten sich einige deutsche Diamantengesellschaften, die das Fundgebiet parzellierten und einem geordneten Diamantenabbau zuführten. In dieser Zeit entstanden Siedlungen wie Kolmanskuppe oder Elisabethbucht, die heutzutage Geisterstädte sind. 1920 hielt man die Diamantenlager für erschöpft und veräußerte sie an Ernst Oppenheimer, den Gründer des Unternehmens "Consolidated Diamond Mines of South West Africa". Diese Gesellschaft, die später von der De Beers-Gruppe übernommen wurde, perfektionierte die Diamantengewinnung und dehnte sie weit über das ursprüngliche Fundgebiet nach Norden und vor allem nach Süden aus. Zum Schutz vor einem unlizenzierten, unkontrollierten Diamantenabbau wurde das gesamte Gebiet zum Sperrgebiet erklärt. Nur die Stadt Lüderitz und die zu ihr führende Straße wurden für den allgemeinen Verkehr freigegeben.

Namibia-Eingeborenenkunst
Diamandensiedlung im Sperrgebiet bei Elisabethbucht Artefacte in der Diamentensiedlung Diamandensiedlung im Sperrgebiet bei Elisabethbucht Diamandensiedlung im Sperrgebiet bei Elisabethbucht Diamandensiedlung im Sperrgebiet bei Elisabethbucht off road im Sperrgebiet Artefacte in der Diamentensiedlung Diamandensiedlung im Sperrgebiet bei Elisabethbucht Diamandensiedlung im Sperrgebiet bei Elisabethbucht Diamandensiedlung im Sperrgebiet bei Elisabethbucht Diamandensiedlung im Sperrgebiet bei Elisabethbucht Diamandensiedlung im Sperrgebiet bei Elisabethbucht Diamandensiedlung im Sperrgebiet bei Elisabethbucht Diamandensiedlung im Sperrgebiet bei Elisabethbucht Diamandensiedlung im Sperrgebiet bei Elisabethbucht
Eis  in der Wüste

 

Inmitten von hohen Bergen und öden Gebirgslandschaften, die wie eine Mondlandschaft wirken, liegt der Richtersveld Nationalpark.
Das Klima im Richtersveld Nationalpark ist sehr extrem, im Sommer übersteigt die Temperatur nicht selten die 50 Grad C Marke.
Niederschläge sind hier sehr selten, die Pflanzen beziehen ihr notwendiges Wasser aus der Feuchtigkeit der Morgennebel, die vom Atlantischen Ozean gebildet werden.
Die Vegetation ist sehr karg, hauptsächlich wachsen hier verschiedene Arten von Sukkulenten.
Nur in dieser Gegend wachsen die "Halbmenschen" (Halfmen), eine Pflanze deren Baumkronen lediglich aus einigen Blättern besteht und so an einen Menschenkopf erinnert.

Fishrivercanyon Fishrivercanyon Fähre am Orangeriver nach Südafrika Eiskalt im Richtersfeld Grenzstation Südafrika Richtersfeld Südafrika Sundowner in Südafrika Affen im Richtersfeld Affeninvasion im Richtersfeld Richtersfeld Südafrika Richtersfeld Südafrika Richtersfeld Südafrika Richtersfeld Südafrika Richtersfeld Südafrika Gecco

 

Das Kap Agulhas (port. für Nadelkap; Afrikaans Kaap Agulhas; engl. Cape Agulhas) ist der südlichste Punkt des afrikanischen Kontinents, nicht, wie oft angenommen, das Kap der Guten Hoffnung. 

Kap Agulhas wurde 1488 erstmals von Bartolomeu Diaz erreicht. Cabo das Agulhas ist portugiesisch für „Kap der Nadeln“. Vermutlich gaben ihm die Seefahrer den Namen wegen seiner zahlreichen Felsen und Riffe. Das Aufeinandertreffen verschiedener Meeresströmungen führt oft zu hohem Wellengang, die Gewässer um Kap Agulhas gelten deswegen und wegen der Riffe als sehr gefährlich. Eine andere Theorie besagt, dass im 15. Jahrhundert dort die Kompassnadel genau zum geographischen Nordpol zeigte, d. h. die magnetische Deklination genau 0° groß war.

Nach dem Kap Agulhas ist unter anderem der warme Agulhasstrom benannt, den erstmals Vasco da Gama auf seiner ersten Indienreise 1497/98 beschrieb.

Quelle: Wikipedia 

 

 

der wirklich südlichste Punkt Afrikas - Cape Agulhas der wirklich südlichste Punkt Afrikas - Cape Agulhas der wirklich südlichste Punkt Afrikas - Cape Agulhas der wirklich südlichste Punkt Afrikas - Cape Agulhas der wirklich südlichste Punkt Afrikas - Cape Agulhas bei Cape Agulhas bei Cape Agulhas Cape Town Ede und Sten in Namibia Cape Town vor der Fußball WM in Cape Town WM Stadion Cape Town Vineyard bei Cape Town wineyard bei Cape Town bei Cape Town